Sarah Huber - MYZZL MAZE
Ausstellungseröffnung am Samstag, 19.09. 2026 11 - 19 Uhr

Sarah Huber: sring sreen sra :II, Holz, Acryl, Lack, 51 × 44 × 8 cm

Sarah Huber: bow we swee :II, Holz, Acryl, Lack, 139 × 108 cm
In ihrer Ausstellung zeigt Sarah Huber (Jahrgang 1987) eine faszinierende Welt: Das Myzzl durchzieht als Geflecht jedes Leben – ein Zaun, über den wir steigen können. Es ist Teil jedes Körpers und der Zeitlosigkeit. In uns allen gebaut, wartet es. Es weiß, dass Du leidest, und hilft Dir. Wagst Du es zuzuhören, hörst Du es flüstern und erkennst ein Lied, das Dir den Pfad singt. Das Myzzl ist alles. Wenn Du nicht willst, siehst Du es nicht.
Aus Holz gelaserte Zeichnungen schwingen voreinander gestaffelt. Wie tanzende Akrobaten, clownartige Elfen oder Andachtsbilder einer vergessenen Kultur hängen sie beweglich an den Wänden. Intensive Farbflächen in scharfer Abgrenzung verspannen die Materialebenen optisch miteinander. Ein Gefühl zwischen Witz und Heiligkeit stellt sich ein. Manche scheinen wesenhafte Architekturen zu sein – mit Kuckucksuhr, transkultureller Bundeslade und Trickster im Blut.
Ein futuristischer Besen mit vogelartigen Anhängern verweist auf den Raum, aus dem diese Objekte stammen: Ein Ort, an dem Geschichten brüten, die Zeit eine andere ist und Kreativität als unbestimmtes Substrat ihre Finger zählt.
Was ist Realität und was Bewusstsein? Welche Mechanismen liegen diesen unterschiedlichen Welten zugrunde? Die Erforschung jener Fragen prägt das Werk von Sarah Huber. Mit Druckgrafik, Zeichnung, Holzschnitt, Objekten und Sprache folgt sie den Spuren von Bewusstseinsphänomenen ihrer eigenen und der kollektiven Erfahrungswelt.

Sarah Huber: tatthap-ohn :II, Holz, Acryl, Lack, 33 × 26 × 8 cm

Sarah Huber: uota-thin :II, Holz, Acryl, Lack, 70 × 74 × 13 cm

Samstag, 19. September 11 - 20 Uhr
Sonntag, 20. September 11 - 18 Uhr
