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Ausstellung: 4. Mai - 2. Juni 2013

Planierende Dreiecke, rotierende Kreise, bebende Trapeze – das sind die Gestalten der geometrischen Welten Fabian Treibers, in welchen er aus zweidimensionalen Formen stereometrische Gebilde schafft. In einer Schichtung variierender Techniken kratzt, schabt, lackiert, sprüht der 1986 in Ludwigsburg geborene Künstler mitziehende Fluchtlinien und betörende Winkel auf Leinwand oder Hartholz, verwirrt die Konstruktionsprinzipien der Realität und lockt sie zu ihrer Befreiung. In seiner, wie er sagt, „technoiden Ästhetik“ prallen verschiedene Zeiten aufeinander. Wie ein hohler Spiegel, in welchem Tatsächliches auf Immaterielles trifft, werden in seinen Bildern Dimensionen aneinander gestaffelt – ein sowohl nach vorne wie auch nach hinten gerichteter Zeitraffer wird angehalten, um Erinnerungen mit Zukunftsvisionen verschmelzen und so zur Ekstase kommen zu lassen. Bei der Betrachtung der scheinbar in sich selbst reflektierten Formen entsteht ein Gefühl, das wohl Alice empfand, als sie verwundert in den Spiegel stieg und hinter dessen Oberfläche trat. Leicht verwirrt, aber bald verzaubert, wird man sich nur zu gerne in den Bann der planimetrischen Räumlichkeiten Fabian Treibers und des darin aufklaffenden Spalts zwischen Welt und All ziehen lassen.
Fabian Treiber schließt in diesem Herbst sein Studium der Bildenden Künste an der Stuttgarter Kunstakademie bei Reto Boller und Andreas Opiolka ab.

Barbara Kiolbassa

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Dienstag - Freitag 11 - 20 Uhr, Samstag 13 - 16 Uhr

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